Dill
Anethum graveolens
Dill liefert fedrige Blätter und später Samen. Er hat eine lange Hauptwurzel und mag es gar nicht, verpflanzt zu werden. Säe ihn darum direkt an seinen Platz, alle paar Wochen ein wenig, von Mitte Frühling bis Mitte Sommer. Wie Koriander schiesst er bei heissem, trockenem Wetter. Das heisst, er blüht zu früh.
Pflege
Wasser: Dill braucht normal viel Wasser. Giess ihn bei Trockenheit, denn in trockener Erde blüht er früh und bildet keine Blätter mehr. Töpfe trocknen bei warmem Wetter schnell aus. Düngen: Dill braucht wenig Dünger. In Gartenerde oder frischer Blumenerde musst du ihn gar nicht düngen.
Ernten und Aufbewahren
Etwa sechs Wochen nach der Saat kannst du die ersten Blätter ernten. Nimm immer nur ein paar und lass mindestens ein Drittel der Pflanze stehen. Für Samen schneidest du die Dolden im Spätsommer, wenn sie trocken und braun sind. Häng sie kopfüber in einer Papiertüte auf. Frische Blätter welken schnell und halten auch im Kühlschrank nicht lange. Verwende sie bald oder trockne sie. Getrocknete Blätter und Samen halten sich in einem luftdichten Glas.
Was schiefgehen kann
- Schossen. Bei heissem, trockenem Wetter blühen die Pflanzen früh und bilden keine Blätter mehr. Giess bei Trockenheit und säe alle paar Wochen nach. Willst du nur Blätter, schneidest du die Blütenstängel ab.
- Blattläuse. Kleine grüne oder schwarze Läuse sitzen dicht an den weichen Trieben und Blättern. Streif sie ab oder spül sie weg und lass die Marienkäfer in Ruhe. Die fressen die Läuse, die du übersiehst.
- Schnecken. Bei feuchtem Wetter fressen sie die zarten Keimlinge. Schau nach Einbruch der Dunkelheit nach und sammle sie ab.
Anbaudaten: RHS, UC ANR und Aussaatanleitungen der Saatgutfirmen. Dillpflege: RHS. pH: University of Connecticut Extension.
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