Speiserübe
Brassica rapa
Speiserüben liefern runde Rüben und zarte junge Blätter. Frühe Sorten sind nach etwa sechs Wochen erntereif. Säe im Frühling immer wieder ein wenig. Im Spätsommer säst du nochmals, dann hast du Rüben für Herbst und Winter. Sie brauchen gleichmässig Feuchtigkeit. In trockener Erde bleiben die Rüben klein und holzig, und die Pflanzen blühen früh.
Pflege
Wasser: Speiserüben brauchen normal viel Wasser. Giess bei Trockenheit, damit die Rüben schnell wachsen und zart bleiben. Ein Topf trocknet schnell aus. Giess ihn darum im Sommer oft. Düngen: Sie brauchen wenig Dünger. Es reicht, wenn du Kompost oder gut verrotteten Mist in den Boden einarbeitest, am besten schon im Herbst davor. Mehr Dünger brauchen sie nicht.
Ernte und Lagern
Frühe Rüben ziehst du in Golfballgrösse zum Rohessen oder in Tennisballgrösse zum Kochen. Grössere werden holzig und bitter. Junge Blätter bis 15 cm Länge kannst du wie Spinat kochen. Dreh zuerst das Laub ab. Herbstrüben halten mehrere Wochen in Kisten mit feuchtem Sand, an einem kühlen, frostfreien Ort. In milden Gegenden kannst du sie unter Vlies im Boden lassen.
Was schiefgehen kann
- Kohlfliege. Junge Pflanzen welken, weil kleine weisse Maden Gänge in die Wurzeln fressen. Deck die Saat vom ersten Tag an mit einem feinen Kulturschutznetz ab.
- Kohlhernie. Die Wurzeln sind geschwollen und verformt, und an warmen Tagen welken die Pflanzen. Die Krankheit bleibt viele Jahre im Boden. Kalke sauren Boden und pflanze keine Rüben oder andere Kohlgewächse dort, wo sie aufgetreten ist.
- Schnecken. Über Nacht sind die Keimlinge abgefressen, und du siehst Schleimspuren. Schütze junge Pflanzen, besonders bei feuchtem Wetter.
Anbaudaten: RHS, UC ANR und Aussaatanleitungen der Saatgutfirmen. Speiserübenpflege: RHS. Wie viele: Kansas State und University of Missouri Extension. pH: University of Connecticut und University of Maryland Extension.
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