Erbsen
Pisum sativum
Manche Erbsen palst du aus. Zuckerschoten und Knackerbsen dagegen isst du mitsamt der Hülse. Säen kannst du ab dem zeitigen Frühling. Alle Sorten ausser den kleinsten klettern mit feinen, gekringelten Ranken. Gib ihnen darum von Anfang an ein Netz oder Reisig.
Pflege
Wasser: Erbsen brauchen normal viel Wasser. Gib ihnen kräftig zu trinken, sobald sie blühen, und noch einmal zwei Wochen später. Dann werden die Hülsen schön voll. Giess auf den Boden, nicht über die Blätter. Töpfe musst du oft giessen. Düngen: Erbsen brauchen wenig Dünger. Sie machen ihren Stickstoff selbst, darum brauchen sie im Beet keinen. Im Topf gibst du ab den ersten Blüten alle zwei Wochen einen kaliumreichen Flüssigdünger.
Ernte und Lagern
Palerbsen pflückst du, wenn die Hülsen gut gefüllt sind. Zuckerschoten und Knackerbsen erntest du bei etwa 7,5 cm Länge. Fang unten an der Pflanze an und pflück alle paar Tage. Sonst hört sie auf, neue Hülsen zu bilden. Erbsen verlieren schnell ihre Süsse. Iss sie am Tag der Ernte oder blanchier sie sofort und friere sie ein.
Was schiefgehen kann
- Erbsenwickler. Du findest kleine Raupen in den Hülsen, oft erst beim Auspalen. Der Falter fliegt im Frühsommer, darum entgehen ihm sehr frühe und späte Saaten. Ein feines Insektenschutznetz hält ihn fern.
- Echter Mehltau. Ein weisser, mehliger Belag überzieht die Blätter, meist bei Trockenheit im Spätsommer. Halt den Boden feucht und lass Platz zwischen den Reihen. Zieh Pflanzen heraus, die fertig getragen haben.
- Mäuse und Vögel. Mäuse graben die Samen aus und Tauben fressen die jungen Pflanzen. Zieh die Erbsen geschützt in Töpfen vor und schütz die Reihen mit einem Netz.
Anbaudaten: RHS, UC ANR und Aussaatanleitungen der Saatgutfirmen. Erbsenpflege: RHS. Wie viele: Kansas State Extension. pH: University of Minnesota Extension.
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