Funges

Koriander

Coriandrum sativum

Koriandergrün ist schnell erntereif, die Samen kommen später. Bei Hitze oder trockenem Boden schiessen die Pflanzen bald in die Höhe und blühen. Säe darum ab dem Frühling etwa jeden Monat eine kleine Portion statt einer grossen Saat. Koriander wächst gut im Topf.

Pflege

Wasser: Koriander braucht normal viel Wasser. Halt den Boden bei Trockenheit feucht, denn trockene Wurzeln lassen ihn früh blühen. Bei warmem Wetter schaust du jeden Tag nach den Töpfen. Düngen: Koriander braucht sehr wenig Dünger. Er ist schnell fertig, darum reicht Gartenerde oder frische Topferde ganz ohne Dünger.

Ernten und Aufbewahren

Fang an, Blätter zu schneiden, wenn die Pflanzen 10 bis 15 cm hoch sind. Nimm von jeder Pflanze ein paar und lass ihnen dann etwa zwei Wochen zum Nachwachsen. Für Samen lässt du einige Pflanzen blühen. Schneid die Stängel, wenn die Samen braun werden, und trockne sie in einer Papiertüte. Ein frischer Bund hält ein paar Tage im Kühlschrank. Getrocknete Samen halten sich in einem luftdichten Glas monatelang.

Was schiefgehen kann

  • Schossen. Bei heissem, trockenem Wetter oder nach dem Umpflanzen treiben die Pflanzen einen Blütenstängel und bilden keine Blätter mehr. Säe direkt dorthin, wo die Pflanzen wachsen sollen, an einen Platz mit Mittagsschatten. Giess bei Trockenheit und nimm eine Sorte, die langsam schiesst.
  • Schnecken. Bei feuchtem Wetter fressen sie die Sämlinge. Geh nach Einbruch der Dunkelheit hinaus und sammle sie ab.
  • Blattläuse. Kleine grüne oder schwarze Insekten sitzen dicht an den Triebspitzen und schwächen die Pflanze. Streif sie ab oder spül sie weg. Lass die Marienkäfer in Ruhe, denn sie fressen die Läuse.

Anbaudaten: RHS, UC ANR und Aussaatanleitungen der Saatgutfirmen. Korianderpflege: RHS. pH: University of Connecticut Extension. Topfgrösse: Oregon State Extension.

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