Winterroggen
Secale cereale
Winterroggen ist die winterhärteste Gründüngung. Du ziehst ihn, um ihn später wieder in den Boden einzuarbeiten. Du säst ihn vom Spätsommer bis in den Herbst, und er wächst den ganzen Winter weiter. Er hält den Boden fest und unterdrückt Unkraut. Sein dichtes Wurzelwerk verbessert auch den Boden. Im Frühling arbeitest du ihn ein.
Pflege
Wasser: Roggen braucht wenig Wasser. Der Regen reicht. Nur in einem trockenen Herbst giesst du, damit die Saat aufgeht. Düngen: Roggen braucht keinen Dünger. Er wächst sogar auf magerem, sandigem oder saurem Boden. Ausserdem nimmt er Stickstoff auf, den der Winterregen sonst auswaschen würde.
Schneiden und Einarbeiten
Im Frühling schneidest du ihn ab, solange er noch kurz und weich ist. Zerkleinere ihn, lass ihn welken und arbeite ihn dann in die obersten 25 cm Boden ein. Älterer Roggen ist zäh und wächst nach. Ausserdem bremst er das, was du danach säst.
Was schiefgehen kann
- Kleine Samen keimen nicht. Solange der Roggen verrottet, hält er kleine Samen wie Möhren und Zwiebeln vom Keimen ab. Warte nach dem Einarbeiten etwa einen Monat, bevor du säst. Oder setz stattdessen Jungpflanzen oder grosse Samen wie Bohnen.
- Zu spät geschnitten. Lässt du ihn zu lange stehen, wird der Roggen hoch und zäh. Nach dem Schnitt wächst er nach und kann sich selbst aussäen. Schneid ihn ab, bevor er etwa 30 cm hoch ist.
Anbaudaten: RHS, UC ANR und Aussaatanleitungen der Saatgutfirmen. Winterroggen: RHS und SARE. pH: University of Vermont Extension.
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