Studentenblume
Tagetes
Studentenblumen, ob französische oder afrikanische, blühen vom Frühsommer bis zum ersten Frost leuchtend orange und gelb. Sie passen in Beete, in Töpfe und in die Lücken zwischen dem Gemüse. Sie sind leicht zu ziehen, aber Schnecken lieben die jungen Pflanzen. Zupf das Verblühte ab, dann kommen immer neue Blüten nach.
Pflege
Wasser: Studentenblumen brauchen normal viel Wasser. Giess bei Trockenheit an den Fuss der Pflanze statt über die Blüten. Töpfe trocknen im Sommer schnell aus, schau also jeden Tag nach. Düngen: Studentenblumen brauchen wenig Dünger. Normale Gartenerde reicht. Nährstoffreicher Boden oder zu viel Dünger gibt Blätter statt Blüten. Im Topf sorgt ein Flüssigdünger alle paar Wochen dafür, dass sie weiterblühen.
Schneiden und nach der Blüte
Knips alle paar Tage die verblühten Blüten direkt unter dem Kopf ab. Für die Vase schneidest du sie, wenn die Blüten ganz offen sind. Geschnittene Blumen halten in der Vase etwa eine Woche. Zupf alle Blätter ab, die im Wasser stehen würden.
Was schiefgehen kann
- Schnecken. Du findest Löcher in den Blättern, und Sämlinge sind über Nacht verschwunden. Setz kräftige Jungpflanzen aus, keine winzigen. Schütz sie bei nassem Wetter in der Nacht.
- Grauschimmel. Bei kühlem, nassem Wetter wächst grauer Flaum auf Blüten und Stängeln. Entferne faulende Blüten. Lass Platz zwischen den Pflanzen, damit sie schnell abtrocknen.
- Spinnmilben. Bei heissem, trockenem Wetter werden die Blätter blass und gesprenkelt und bekommen feine Gespinste, meist im Gewächshaus und im Topf. Giess die Pflanzen gut. Besprüh die Blattunterseiten oder brause sie ab.
Anbaudaten: RHS, UC ANR und Aussaatanleitungen der Saatgutfirmen. Studentenblumenpflege: RHS. pH: Bodenlabor der University of Connecticut.
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